BITTERNESS-Resurrexodus

Thrash Metal
39:28 Minuten
2015/G.U.C.

BITTERNESS hauen mit „Resurrexodus“ meiner Meinung nach die beste Scheibe ihres bisherigen Schaffens raus. Dabei waren ihre vergangenen Releases, seit 2001 immerhin fünf Alben plus eine Demo sowie ein paar EPs und Singles, alles andere als scheiße. Was macht „Resurrexodus“ also noch besser? Vermutlich, dass BITTERNESS auf der Platte endgültig die perfekte Mischung aus Melodie, Härte und Garstigkeit gefunden haben. Franks Vocals (teilweise göttlich gedoppelt) sind so stark wie nie, man hat die Gangshouts der vergangenen Alben beibehalten – ebenso wie punktuell den At The Gates-Einfluss. Für Melodie-Liebhaber empfehlenswert sind der Titeltrack sowie ‚G.T.H.O.D.‘. Neuere Kreator lassen in ‚Devastating Rites‘ grüßen, zuvor muss man bei ‚Murder, Inc.‘ dank seines ungewöhnlichen Riffs fast schon Mitwippen… Und sei das nicht alles schon stark genug, gibt’s mit dem Opener ‚Re-Liar‘ gleich nach dem Intro ein überragendes Thrash-Brett, das sofort im Ohr hängen bleibt (zu diesem Song existiert übrigens auch ein Video). Gegen Ende nimmt das Trio mit dem ungewöhnlichen, aber gelungenen ‚Wor(l)d Strangler‘ das Tempo raus, bevor es mit ‚Lightbringer‘ und ‚Psychomorph‘ die Hütte vollends abreißt. Die Texte sind zudem wohl durchdacht und handeln in so gut wie allen Songs von aktuellen gesellschaftlichen Problemen. Und damit nicht genug: BITTERNESS haben es endlich mal geschafft, ihrem Album ein vernünftiges (und echt geiles) Cover-Artwork zu verpassen. Uneingeschränkte Kaufempfehlung also. „Resurrexodus“ gibt’s übrigens auch als LP in rot-splatter Vinyl inklusive Poster.

www.bitterness.de
www.facebook.com/BITTERNESS-OFFICIAL-130030907097849
www.guc-area.de

 

1. Vorsitzender. Faves: Rush, Hypocrisy, Bolt Thrower, OverKill, Blind Guardian, Vicious Rumors, Jag Panzer, Crimson Glory...

Kategorien: CD-Tipps